Hotelgeschichte

Das Augustiner- Eremiten- Nonnenkloster St. Maria

 

Vor der Gründung des Klosters Kamp befanden sich weite Teile der landwirtschaftlichen Anbaufläche Kamps (Weinberge) und Kamperhausens (Ackerland) in der Hand auswärtiger Klöster und des Adels.  Seit dem Jahr 1316 hatte sich der Trierer Kurfürst Balduin von Luxemburg den Pfandbesitz der Reichsstadt Boppard und des zugehörigen rechtsrheinischen Fiskalbereiches mit Kamp, Bornhofen und der Reichsburg Sterrenberg gesichert.

Chronik des Verfalls der alten Kirche

1833 Die Bodenplatten der Kirche werden ausgebessert.     
1842 Die Kirche erhält einen neuen Innenputz.    
1843 Der Schieferdecker Johann Geulich erhält einen Zehnjahresvertrag für die Instandhaltung der Dachbedeckung, es dürfen nur reine, blaue Steine aus einem Kauber Steinbruch verwendet werden.    
1851 Das Kirchenkreuz ist heruntergebrochen.    
1861 Die Trockenlegung der Kirche kostete 196 fl.    
1879/80
Abriss des alten romanischen Turmes und Errichtung des neuromanischen Turmes. Kosten: 13.017 Mark.    
1904  Konsekration der neuen Pfarrkirche. Seit dieser Zeit fand kein Gottesdienst mehr in der alten Nikolai Kirche statt.    
13. April 1954 Brand der alten Kirche.    
1966 Abbruch der Kirche und Errichtung eines Wohnhauses.    


Der Wiederaufbau der Kirche hätte nach Schätzungen von Fachleuten 150.000 DM gekostet, wofür jedoch die Mittel fehlten. Der Käufer verpflichtete sich, den Turm der alten Kirche einschließlich der Überbauung des gotischen Durchgangs zu erhalten.

Heute lädt der liebevoll restaurierte und gestaltete Eingangsbereich der alten Kirche zum gemütlichen Verweilen ein.